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Was genau passiert bei der Behandlung mit Biofeedback?

Das Erstgespräch

Am Beginn eines Biofeedback- oder Neurofeedback-Trainings steht ein ausführliches Erstgespräch, bei dem Sie Ihre Beschwerden schildern können und wir besprechen, ob und wie ein Biofeedback- bzw. Neurofeedback-Training helfen könnte.

Biofeedback-Stresstest

Manchmal ist es sinnvoll einen Stresstest durchzuführen. Dezu werden Körperwerte gemessen, während man sich entspannt und dann verschiedenen Stressoren ausgesetzt wird. Die Messung gibt Auskunft darüber, wie man körperlich auf Stress reagiert und wie die Fähigkeit ist, sich von Stressereignissen wieder zu erholen. Das hilft bei der Entscheidung, welche Körpersignale für das Biofeedback-Training gemessen und rückgemeldet werden sollten.

Das Biofeedback-Training

Beim Biofeedback-Training werden Sensoren am Körper angebracht, die zum Beispiel die Muskelspannung, die Hauttemperatur, den Hautleitwert oder die Aktivität der Schweißdrüsen messen. Die Sensoren sind an einen Biofeedback-Gerät angeschlossen. Der Patient erhält auf einem Computer-Bildschirm Informationen über die gemessenen Werte – oder graphische Animationen – und kann so die körpereigenen Abläufe nachvollziehen und lernt, sie zu beeinflussen.

Dauer des Biofeedback- bzw. Neurofeedback-Trainings

Da Biofeedback meist ein ergänzender Therapie-Baustein in einem Gesamtbehandlungskonzept ist, läßt sich schwer sagen, wie lang die Therapie dauert und wann sie beendet ist. In der Regel natürlich dann, wenn die Symptome verschwunden sind. Im Rahmen einer Gesamtbehandlung kann es sein, dass Biofeedback ergänzend für nur 3 bis 5 Sitzungen eingesetzt wird. Bei manchen Indikationen können die Biofeedback-Sitzungen auch im Vordergrund der Behandlung stehen. In diesem Fall sind es i.d.R. an die 10 Sitzungen, die die Patienten brauchen, um z.B. bei einer Migränebehandlung dauerhaft zu lernen, ihre Gefäße im Schläfenbereich zu verengen und so den Migräneattacken entgegen zu wirken.